Elektronik-Wickler

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Den elektronisch gesteuerten Wickler gibt es als Kreuzwickler und als Konenwickler.

Der Motor des Wicklers wird über die Messung des Längenzählers gesteuert. Dieser  Längenzähler wurde entsprechend aufwändig konstruiert. Er ist doppelt kugelgelagert, ausgewuchtet durch zwei Impulsgeber und misst in beiden Drehrichtungen gleich. Gemessen wird bis 10 000 m.

So stoppt der Motor selbstständig, sobald die eingestellte Länge erreicht ist. Die Motordrehzahl wird während des Wickelvorgangs bei dicker werdendem Knäuel automatisch verringert, so dass die eingestellte Fadengeschwindigkeit konstant bleibt. Außerdem wird fortwährend die Drehzahl der Fadenrolle überwacht. Wenn die Fadenrolle sich nicht mehr dreht, z.B. weil der Faden reißt oder blockiert, wird der Motor automatisch gestoppt.

Standardmäßig sind 3 verschiedene Modi bereits einprogrammiert, die die Arbeit erleichtern:
Im Automatikmodus stoppt der Motor automatisch beim Erreichen der gewünschten Länge. Die Änderung der Länge geht schnell und komfortabel. Gleichzeitig wird bei mehreren hintereinander gewickelten Abschnitten auch fortlaufend die Gesamtlänge gemessen. Damit bietet sich der Automatikmodus auch speziell für Verlaufsgarne an, bei denen die einzelnen Abschnitte unterschiedlich lang sind.
Der Verlaufsgarnmodus bietet die Möglichkeit, eine gewünschte Gesamtlänge in eine gewünschte Anzahl gleich großer Abschnitte zu unterteilen. Der Wickler stoppt selbstständig am Ende jedes Segmentes und zeigt an, welches neue Segment beginnt. Außerdem wird fortlaufend die Gesamtlänge angezeigt. Im manuellen Modus funktioniert der Wickler genauso wie die anderen elektrischen Wickler, wobei natürlich die Länge angezeigt wird, falls das Laufrädchen benutzt wird.

Auf Wunsch können auch andere Modi fest einprogrammiert werden.

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